I read an article about four guys who won a price in an international film festival.
Something great, they're living in Bocholt, too.
Then, I had a look at the picture...
...
Wow, I know him! It's Malte!!!
We were at the same school and now he's very successful!
here's the full article:
Vier Studenten aus Bocholt und Rhede bei internationalem Filmpreis auf dem Treppchen
Vier Studenten aus Bocholt und Rhede haben beim Intervideo-Nachwuchs-Filmpreis in Wiesbaden den dritten Platz belegt. Sie setzten sich mit ihrem in Bocholt gedrehten Kurzfilm „IF Computer“ gegen internationale Konkurrenz durch.
BOCHOLT/RHEDE Ein Mann blickt verstört in die Kamera. „Er ließ sie einfach verrecken“, murmelt er. „Sie“, das ist Linda, die Ehefrau des Mannes. Und „er“, das ist der Computer eines Krankenhauses in der Zukunft, der wegen eines tödlichen Virus einen Trakt hermetisch absperrt – und so den Tod der Krankenschwester Linda herbeiführt.
So kurz und so dramatisch ist die Handlung des Films „IF Computer“. Gedreht haben ihn vier Studenten aus Bocholt und Rhede. Auf einem Nachwuchs-Filmwettbewerb in Wiesbaden gewannen Stephan Telaar, Malte Thuilot, Simon Kühne und Yannick Rieder mit ihrem fünfminütigen Science-Fiction-Streifen jetzt den dritten Platz in der Kategorie Kurzfilm.
Und die Konkurrenz war hart: Immerhin 236 junge Filmemacher aus 31 Ländern haben sich an dem „Intervideo Nachwuchspreis“ beteiligt, der im Rahmen des Filmfestivals „exground“ in Wiesbaden vergeben wurde. „Am Anfang haben wir gedacht, dass wir nicht so viele Chancen mit unserem Film haben würden“, erzählt Yannick Rieder. „Immerhin war es ja auch unser erstes Projekt.“
Doch damit haben Regisseur Stephan Telaar aus Rhede und seine drei Bocholter Mitstreiter offenbar gleich einen Volltreffer gelandet. Gedreht haben sie den Film überwiegend in Bocholt. Im August durften sie im St.-Agnes-Hospital filmen. Dort nutzten sie einen Flur, der wegen Umbauarbeiten gerade nicht genutzt wurde.
Einen ganzen Tag drehten sie außerdem an den Szenen mit der Erzählerfigur des Films, die so verstört in die Kamera schaut. Diese Einstellungen entstanden im Wohnzimmer von Yannick Rieders Eltern. Als Darsteller zu sehen ist dabei übrigens Yannicks Vater Franz-Wilhelm Rieder. Die Rolle der Linda im Krankenhaus übernahm die Bocholterin Birgit Meyer.
Regie führte Stephan Telaar, die übrigen drei fungierten als Regieassistenten. Er ist auch derjenige, der sich im Studium mit dem Medium Film beschäftigt: Er studiert in Düsseldorf Bild- und Tontechnik. Die anderen drei studieren Soziologie, Mediendesign oder Informationswirtschaft – aber filmbesessen sind sie alle. „Wir wollten schon immer mal was in diese Richtung machen“, erzählt Yannick Rieder. Als sie dann von dem Wettbewerb erfuhren, war ihr Ehrgeiz geweckt. „Wir dachten: Wenn schon, dann stecken wir uns die Ziele gleich ein bisschen höher.“
Die Filme des Wettbewerbs sollten die Frage behandeln, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen wird. Die Idee von „IF Computer“ ist: Computer steuern in Zukunft große Teile unseres Lebens. Etwa eine Krankenstation. Taucht dort ein tödliches Virus auf, riegelt ein Rechner die Station ab – die Menschheit wird vor dem Virus gerettet, aber eine Krankenschwester muss unweigerlich sterben. Diesen moralischen Zwiespalt wollten die vier Filmemacher darstellen. Yannick Rieder meint dazu: „Die entscheidende Frage lautet: Kann man einem Computer trauen, ethische Entscheidungen zu fällen?“
Source:
http://www.bbv-net.de/public/article/bocholt/785256/Vier-Studenten-aus-Bocholt-und-Rhede-bei-internationalem-Filmpreis-auf-dem-Treppchen.htmlSo now, I hope, we meet each other in future, maybe in one of the next contests ;)
Chan